Die Idee

Jeder Kalender hat – normalerweise – ein bestimmtes Thema und beinhaltet – meistens – zwölf sehr schöne Abbildungen zu diesem Thema.

Kalender mit einem Länder- oder regionalem Hintergrund sind ähnlich aufgebaut. Auch sie zeigen zwölf sehr schöne Ansichten zu Land oder Region. Es ist sehr schwierig selbst eine kleine Region oder ein kleines Land mit diesen zwölf Bildern zu beschreiben oder vorzustellen.

Der Verfasser oder die Redaktion muss sich aus einer Fülle von hervorragenden Bildern genau die zwölf Bilder heraussuchen, die wahrscheinlich beim Kunden am Besten ankommen und den Kunden animieren, gerade diesen Kalender zu kaufen. Die Bilder die „verworfen“ werden (müssen), sind meistens genau so schön, fallen aber dem Umfang der zwölf Kalenderblätter zum Opfer.

Ich reise in ein Land, um dort die Menschen kennen zu lernen, um die Natur und Kultur, Sitten und Gebräuche hautnah zu erleben, sich auf das regionale Essen einzulassen und noch wegen so vieler Gründe mehr. Fährt man dann nach Hause, ist man schier erschlagen von den Eindrücken, die man mitnimmt und von denen man noch lange „zehren“ kann. Es erging mir nicht anders, als ich für mich einen Kalender machen wollte. Wie aus den „Kandidaten“ genau die zwölf Bilder heraussuchen, die mir am Besten gefallen? In der ersten Auswahl waren es für den A3 (hochformatigen) Kalender über 200 Bilder und für den A2 (querformatigen) Kalender über 250 Bilder.

Letztendlich sind es nun die Bilder geworden, die Du in den Galerien zu den Kalendern siehst. Ich glaube schon das es sehr schöne Bilder sind, aber vielleicht sind es nicht die Bilder die Dir am Besten gefallen, weil natürlich persönliche Eindrücke und Erlebnisse die Auswahl beeinflusst haben.

Angelangt an diesem Punkt, es war gerade ein verregnetes Wochenende, wälzte ich die „ganze Sache“ in meinem Kopf hin und her, und kam auf die folgende Idee, die letztendlich den Grundstein zu dieser Website und zu dieser Art Kalender gelegt hat:

– da ich nach einer Reise immer ein oder mehrere Fotobücher mache (Bilder, die auf der Festplatte liegen, vergisst man) und diese Bilder nun mal da sind… schaffe einen Mehrwert und biete diese vielen weiteren Bilder als digitales Fotobuch an, damit man „mehr“ über das Land erfahren kann.

– teile deine Erlebnisse und gib anderen interessierten Menschen die Möglichkeit, das Land durch die Kalender kennen zu lernen.

– um noch weitergehende Informationen zu den besuchten Highlights zu erhalten, erstelle in dem digitalen Fotobuch Links zu Wikipediaeinträgen, die durch einen Klick aufgerufen werden können (soweit es auf Wikipedia dazu Einträge gibt).

und zu guter Letzt:

– da die Bildauswahl zu den Kalendern nun mal sehr subjektiv ist, ermögliche es, dass sich jeder „seinen eigenen Lieblingskalender“ aus dem Bildern des digitalem Fotobuches zusammenstellen kann, ohne dabei Abstriche von der Qualität des „normalen“ Kalenders machen zu müssen. Sprich: die Qualität von Druck, Papier und Umweltaspekten des „individuellen Kalenders“ muss die gleiche Qualität des „normalen“ Kalenders haben.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich mittlerweile für diese Idee investiert habe, aber es macht mir Spaß und weitere Kalender in Kombination mit digitalen Fotobüchern sind schon in Planung, denn Reisen öffnet Horizonte…

Nachhaltigkeit

Wenn man ein Land bereist, bekommt man ganz automatisch das Gefühl, dass es erstrebenswert ist, die Welt und ihre Ressourcen zu schützen.

Daher ist auch für mich klar, dass ich mich diesem Gedanken nicht verschließen kann.

Heutzutage wird es einem in diesem Bereich recht einfach gemacht, durch verschiedene Möglichkeiten das Klima zu schützen.

In meinem Fall ist es im Moment eine Kombination aus mehreren Bausteinen, da ein kompletter „Rundumschutz“ am Anfang doch recht teuer ist. Das bedeutet, dass

– die Kalender klimaneutral produziert werden (scan einfach den Code auf der Kalenderrückseite und du siehst was kompensiert wird),

– die Kalender nicht eingeschweißt werden und kein Foliendeckblatt haben (da sie ja eh durch Titel- und Rückblatt geschützt werden),

– das Verpackungsmaterial aus Karton ist und nach dem Öffnen durch Metallklammern wiederverschließbar ist,

– die Dokumentenbegleittasche, die auf der Verpackung klebt, aus Papier und nicht wie üblich aus Kunststofffolie ist,

– die Begleitschreiben (Lieferschein/Rechnung) auf Recyclingpapier sind und natürlich auch klimaneutral produziert werden,

– der Versand (im Moment) über GoGreen (DHL) erfolgt,

aber auch dass

– Flugreisen usw. so weit wie möglich kompensiert werden

Das ist natürlich erst ein Anfang und Vieles ist noch im Fluss. DHL zum Beispiel hat eine recht klare Versandstruktur, die einfach zu begreifen ist. Deswegen habe ich diese Versandmöglichkeit gewählt. Aber wie gesagt, ich strebe eine komplette Lösung (auch für meine Kunden) an, aber das ist sicherlich auch abhängig davon, in wie weit sich diese und zukünftige Kalender verkaufen werden.

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